Risikolandkarte
Cyberrisiken und Datenschutz für Selbstständige
Du verwaltest Kundendaten, arbeitest in der Cloud und schickst Rechnungen per Mail. Ein einziger erfolgreicher Angriff oder ein Datenleck kann dich Geld, Zeit und Vertrauen kosten.

Cyberrisiken sind längst kein Konzernthema mehr. Soloselbstständige und kleine Betriebe sind ein bevorzugtes Ziel, weil sie oft nur die Hälfte grundlegender Sicherheitsanforderungen in der IT erfüllen und ihr Schutzniveau überschätzen. Dazu kommt die Haftung nach DSGVO: Verarbeitest du personenbezogene Daten deiner Kunden, bist du für deren Schutz verantwortlich, ein Datenleck kann Schadenersatzforderungen und Bußgelder auslösen.
Welches Risiko trifft dich
Ohne Absicherung
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Der Ransomwareangriff
Eine Schadsoftware verschlüsselt deine Projektdaten und Kundendateien. Du kommst nicht mehr an deine Arbeit, kannst nicht abrechnen und stehst unter Zeitdruck. Wiederherstellung und Ausfall kosten schnell mehrere tausend Euro.
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Das Datenleck mit Kundendaten
Durch einen Hackerangriff oder einen eigenen Fehler gelangen personenbezogene Kundendaten nach außen. Betroffene können Schadenersatz fordern, zusätzlich drohen aufsichtsrechtliche Konsequenzen nach DSGVO.
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Der Betrug per gefälschter Rechnung
Angreifer fangen deine E-Mails ab und schleusen eine manipulierte Rechnung mit falscher Bankverbindung ein. Der Schaden trifft dich oder deinen Kunden, und damit deine Reputation. Ob solche Betrugsschäden ersetzt werden, hängt vom konkreten Tarif ab und kann eingeschränkt sein, ein Blick in die Bedingungen lohnt sich.
So sicherst du dich ab
Eine Cyberversicherung übernimmt typischerweise die Kosten für Forensik in der IT und Datenwiederherstellung, unterstützt bei Meldepflichten nach DSGVO, deckt Haftungsansprüche Dritter und oft auch eigene Betriebsunterbrechung. Genauso wichtig ist die Prävention: aktuelle Software, Backups und eine saubere Datenschutzdokumentation. Wir ordnen mit dir ein, welches Cyberrisiko realistisch zu deiner Tätigkeit passt, mehr Tiefe findest du auf unserer Spezialseite.
Der Beitrag hängt von Umsatz, Datenvolumen und Branche ab.
Das solltest du prüfen
- Verarbeitest du personenbezogene Kundendaten, fällst du unter die Pflichten nach DSGVO?
- Hast du regelmäßige, getrennte Backups deiner wichtigsten Daten?
- Deckt deine bestehende Berufshaftpflicht Cyberschäden, oder nur klassische Vermögensschäden?
- Sind Haftungsansprüche Dritter und eigene Wiederherstellungskosten abgesichert?
- Erfüllst du die Obliegenheiten (z. B. Updates), an die der Versicherer die Leistung knüpft?
Häufige Fragen
Bin ich als Soloselbstständige:r überhaupt ein Ziel für Cyberangriffe?
Ja. Rund 80 Prozent der registrierten Ransomwareangriffe treffen kleine und mittlere Unternehmen (GDV, Stand 2025). Solobetriebe sind attraktiv, weil sie häufig schwächer abgesichert sind als Konzerne. Das Risiko hängt vor allem davon ab, wie viele Kundendaten du verarbeitest.
Deckt meine normale Berufshaftpflicht nicht schon Cyberschäden?
Meist nur eingeschränkt. Klassische Berufshaftpflichttarife decken oft keine eigenen Wiederherstellungskosten und keine Betriebsunterbrechung nach einem Angriff. Manche bieten Cyber als Baustein an. Wir prüfen, was deine bestehende Police abdeckt und wo eine Lücke bleibt.
Was hat die DSGVO mit Versicherung zu tun?
Verarbeitest du personenbezogene Kundendaten, bist du für deren Schutz verantwortlich. Bei einem Datenleck können Betroffene Schadenersatz fordern, und es drohen aufsichtsrechtliche Konsequenzen. Eine Cyberversicherung unterstützt bei den Meldepflichten und kann Haftungsansprüche abfedern.
Was sind Obliegenheiten bei einer Cyberversicherung?
Das sind Pflichten, an die der Versicherer die Leistung knüpft, zum Beispiel aktuelle Softwareupdates oder regelmäßige Backups. Erfüllst du sie nicht, kann die Leistung im Schadenfall gekürzt werden. Wir gehen die Anforderungen mit dir durch, damit dein Schutz im Ernstfall auch greift.
Cyberrisiko einschätzen lassen
Kostenlos und unverbindlich, wir ordnen dein konkretes Risiko ein.
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